Der Songpoet Andi Weiss komponiert und schreibt eigene Erfahrungen mit sich und anderen. So entstehen seine lebensbejahenden, tiefgründigen Klangerlebnisse. Flüchtige Momente des Lebens werden in Piano-Arrangements, bebilderten Liedern und kurzweiligen Erzählungen gegenwärtig. Leben in seinen vielseitigen Dimensionen bekommt ein Gesicht und eine Note.
      
1000 Auftritte und 10.000 verkaufte CDs und Bücher zeigen seine Schaffenskraft in den letzten 10 Jahren. Er ist ausgezeichnet mit dem Nachwuchspreis für Songpoeten und dem Musikpreis DAVID in der Kategorie "Bester Nationaler Künstler".
    
Der Diakon, der seine Liebe zum Leben und zu den Menschen nun ganz in der Musik ausdrückt, kommt am 3. Mai 2018, 19.30 Uhr in die Stadtkirche Hersbruck. An diesem Abend ist er so frei und gibt ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins zur Förderung der Arbeit der Stiftung Wings of Hope e.V. aus seinem neuen Album "Laufen lernen". Die Schirmherrschaft für diesen Abend hat Frau Debora Bedford-Strohm.
   
Karten können bei Mode Wiedemann und im Evangelischen Dekanat oder an der Abendkasse erworben werden.
    
Mit dem Erlös wird die internationale Arbeit der Stiftung insbesondere im Projekt der Sommerakademie gefördert. Jedes Jahr kommen in Ruhpolding am Labenbachhof, dem Hof der Stiftung Wings of Hope Jugendliche aus verschiedensten Nationen zusammen. Sie setzen sich mit ihrer Herkunft und Zukunft auseinander. Sie lernen Frieden im Kontext der jeweiligen Erfahrungen der anderen. 2018 werden Jugendliche aus Bosnien, Israel, Palästina, Deutschland und Nordirak zwei Wochen miteinander leben und lernen.
       
Dank an Andi Weiss, dass er dies "Frieden lernen" mit seinem Konzert tatkräftig unterstützt! Ebenso den Sponsoren: Sparkasse Hersbruck und Evangelische Bank Nürnberg, die mit ihrer Unterstützung den Reinerlös für die Stiftung Wings of Hope sichern.
    
 www.andi-weiss.de
 www.wings-of-hope.de
 www.wings-of-hope.de/ueber-uns/foerderverein

Wir freuen uns auf unsere neue Kantorin! 
     
Heidi Brettschneider heißt sie und wird am Sonntag, 6. Mai 2018 um 15.00 Uhr in der Stadtkirche Hersbruck im Gottesdienst in ihren Dienst eingeführt. Auch sie ist zu 75 Prozent für die Stadtkirchengemeinde zuständig. Mit 25 Prozent ist sie Dekanatskantorin.  
     
Nachdem uns durch die Stellenkürzung im Dekanat nur noch 1,5 Kirchenmusikerstellen zur Verfügung stehen, wir aber in Hersbruck-Stadtkirche und in Lauf jeweils eine volle Stelle besetzen, legen die Kirchengemeinden Lauf, Hersbruck-Stadtkirche und das Dekanat zusammen, um die fehlenden Mittel für die gestrichene halbe Stelle zu finanzieren. Dies ist nicht selbstverständlich. Das hat in den vergangenen 8 Jahren gut, reibungslos und geräuschlos geklappt und soll auch in Zukunft eine gute Qualität der Kirchenmusik in unserem Dekanat ermöglichen.
     

Neuer kirchenmusikalischer Nachwuchs

Drei Organisten und zwei Chorleiter haben die "große Prüfung" für den kirchenmusikalischen Dienst im Nebenamt abgelegt. Die Fachprüfung für die Organisten Maximilien Hutzler (Eschenbach; Foto: rechts vorne) und Gerd Thaler (Thalheim; Foto: links vorne), die auch oft die Gottesdienste der Stadtkirche musikalisch gestalten, sowie für Michael Geyer (Schönberg) umfasste Orgelspiel, Orgelkunde und Literaturkunde. Die Chorleiter Judith Reichelt und Maximilian Hutzler mussten eine Probe mit einem Posaunenchor bzw. Vokalchor gestalten und ihr Können in Instrumentalspiel, Gesang und zahlreichen theoretischen Fächern unter Beweis stellen. Alle Prüflinge erreichten sehr gute Noten. Zur Prüfungskommission gehörten KMD Michael Haag (Weißenburg), die Landesposaunenwartin Anne Höfflin (Nürnberg), KMD Karl Schmidt und Dekan Dr. Werner Thiessen. Auch die neue Dekanatskantorin Heidi Brettschneider war mit dabei.

"Christen in Syrien: Die aktuelle Situation im Nahen Osten" - Oberkirchenrat Michael Martin informiert auf der Dekanatssynode

Die Herbstsynode hatte die Bedrohung insbesondere der Christen im Nahen Osten als Thema. Referent war Oberkirchenrat Michael Martin. Er war mehrfach vor Ort und konnte von vielen Begegnungen mit Christen und von Gesprächen mit Kirchenleitungen berichten.


Evangelischer Widerstand

Erste Online-Ausstellung über evangelische Christinnen und Christen, die im Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben

„Die Ausstellung ist inspirierend, weil sie eindrucksvolle Beispiele christlichen Widerstands zeigt und damit deutlich macht, wie das Eintreten für die Menschenwürde Teil eines gelingenden Lebens sein kann - auch dann, wenn es eigene Opfer fordert“ - so würdigte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die neue Online-Ausstellung „Widerstand!?“, deren Mitherausgeber die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) ist.

Die Ausstellung ist ab heute unter  www.evangelischer-widerstand.de online. Sie dokumentiert erstmals im Netz auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes die Geschichte evangelischer Christinnen und Christen, die im Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben.

26 renommierte Wissenschaftler haben nach jahrelanger intensiver Recherche insgesamt 584 historische Dokumente in Form von Texten, Fotos, Audios und Videos zusammengestellt, die den christlichen Widerstand im Nationalsozialismus in all seinen Konturen und Ambivalenzen anschaulich werden lassen.

Die Online-Ausstellung „Widerstand!?“ gliedert sich in vier Bereiche:

  • Der Ausstellungsbereich „Zeiten“ beleuchtet die Vor- und Rezeptionsgeschichte des Widerstands sowie die vier Phasen zwischen 1933 und 1945, in denen einzelne Christinnen und Christen auf vielfache Weise ihren Widerstand zum Ausdruck gebracht haben.
  • Der Ausstellungsbereich „Regionen“ untermauert die regional-lokale Verankerung einzelner Aktivitäten christlichen Widerstandes.
  • Der Ausstellungsbereich „Menschen“ dokumentiert die Biografien einzelner Personen des Widerstands.
  • Der Ausstellungsbereich „Grundfragen“ gibt Anstöße, um über die Bedeutung des christlichen Glaubens für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus nachzudenken.

Die Online-Ausstellung „Widerstand!?“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der bayerischen Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Körber Stiftung Hamburg. Inhaltliche Gesamtveranwortung für das Projekt trägt Claudia Lepp, Leiterin der Forschungsstelle für Kirchliche Zeitgeschichte in München, Professor Dr. Harry Oelke, Ludwig-Maximilians-Universität München, Evangelisch Theologische Fakultät/Abteilung für Kirchengeschichte und Professor Dr. Siegfried Hermle, Universität Köln/Institut für Evangelische Theologie (Kirchengeschichte). Die technische Umsetzung der Online-Ausstellung übernahm „Kerygma“, Agentur für Webdesign und Medienarbeit mit Sitz in Köln.