Katja Albrecht ist neue Prädikantin in Hohenstadt

Am 2. Advent wurde Katja Albrecht in einem feierlichen Gottesdienst in Hohenstadt zur Prädikantin berufen. Dekan Dr. Werner Thiessen betonte, dass nicht nur die Verkündigung unsere Aufgabe ist, sondern dass wir das, was wir verkündigen, selbst aufnehmen und in uns wirken und leben lassen. Wer verkündigt, ist erster Adressat des Evangeliums. Gott spricht nicht an denen vorbei, die verkündigen oder spricht über ihre Köpfe hinweg. Dadurch kann die Botschaft zum Segen werden.

"Christen in Syrien: Die aktuelle Situation im Nahen Osten" - Oberkirchenrat Michael Martin informiert auf der Dekanatssynode

Die Herbstsynode hatte die Bedrohung insbesondere der Christen im Nahen Osten als Thema. Referent war Oberkirchenrat Michael Martin. Er war mehrfach vor Ort und konnte von vielen Begegnungen mit Christen und von Gesprächen mit Kirchenleitungen berichten.

MdB Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, kam in unsere Pfarrkonferenz

Im Mai 2015 kam die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Mitglied des Deutschen Bundestags Frau Marlene Mortler in unsere Pfarrkonferenz zu unseren 30 Pfarrerinnen und Pfarrern und Diakonen. Sie informierte uns über die Drogensituation in unserem Land und in unserem Landkreis und berichtete von ihrer Arbeit.

Die Entwicklung der Bedrohung durch legale und illegale Drogen wurde ebenso vorgestellt wie durch Computer, Online-Spiele und Soziale Netzwerke. Dabei ist Alkohol eine der gefährlichsten Drogen. Immerhin leben in Deutschland 2,6 Millionen Kinder in suchtbelasteten Familien. Natürlich wurde auch die aktuelle Auseinandersetzung um die Cannabis-Legalisierung diskutiert. Im Landkreis gehören der Alkohol und Crystal Meth zu den verbreitetsten Drogen.

Wir haben einen eindrucksvollen Einblick in die Drogensituation bekommen. Herzlichen Dank an unseren Gast!

 


Evangelischer Widerstand

Erste Online-Ausstellung über evangelische Christinnen und Christen, die im Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben

„Die Ausstellung ist inspirierend, weil sie eindrucksvolle Beispiele christlichen Widerstands zeigt und damit deutlich macht, wie das Eintreten für die Menschenwürde Teil eines gelingenden Lebens sein kann - auch dann, wenn es eigene Opfer fordert“ - so würdigte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die neue Online-Ausstellung „Widerstand!?“, deren Mitherausgeber die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) ist.

Die Ausstellung ist ab heute unter  www.evangelischer-widerstand.de online. Sie dokumentiert erstmals im Netz auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes die Geschichte evangelischer Christinnen und Christen, die im Nationalsozialismus Widerstand geleistet haben.

26 renommierte Wissenschaftler haben nach jahrelanger intensiver Recherche insgesamt 584 historische Dokumente in Form von Texten, Fotos, Audios und Videos zusammengestellt, die den christlichen Widerstand im Nationalsozialismus in all seinen Konturen und Ambivalenzen anschaulich werden lassen.

Die Online-Ausstellung „Widerstand!?“ gliedert sich in vier Bereiche:

  • Der Ausstellungsbereich „Zeiten“ beleuchtet die Vor- und Rezeptionsgeschichte des Widerstands sowie die vier Phasen zwischen 1933 und 1945, in denen einzelne Christinnen und Christen auf vielfache Weise ihren Widerstand zum Ausdruck gebracht haben.
  • Der Ausstellungsbereich „Regionen“ untermauert die regional-lokale Verankerung einzelner Aktivitäten christlichen Widerstandes.
  • Der Ausstellungsbereich „Menschen“ dokumentiert die Biografien einzelner Personen des Widerstands.
  • Der Ausstellungsbereich „Grundfragen“ gibt Anstöße, um über die Bedeutung des christlichen Glaubens für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus nachzudenken.

Die Online-Ausstellung „Widerstand!?“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der bayerischen Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Körber Stiftung Hamburg. Inhaltliche Gesamtveranwortung für das Projekt trägt Claudia Lepp, Leiterin der Forschungsstelle für Kirchliche Zeitgeschichte in München, Professor Dr. Harry Oelke, Ludwig-Maximilians-Universität München, Evangelisch Theologische Fakultät/Abteilung für Kirchengeschichte und Professor Dr. Siegfried Hermle, Universität Köln/Institut für Evangelische Theologie (Kirchengeschichte). Die technische Umsetzung der Online-Ausstellung übernahm „Kerygma“, Agentur für Webdesign und Medienarbeit mit Sitz in Köln.