Beerdigung

Beerdigung Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh 11,25)

Die christliche Bestattung geschieht im Vertrauen darauf, dass das Leben in der Gemeinschaft mit Gott ewig ist. Sie ist eine würdige Begleitung für die Verstorbenen und gibt denen Zuspruch und Trost, die zurückbleiben. Jahrhundertelang wurden die Verstorbenen in und rund um die Kirchen bestattet - in der Mitte des gemeinschaftlichen Lebens. In den Kirchen wurden vor allem die Toten der Reichen bestattet. Alte Grabplatten in den Fußböden und an den Wänden der Kirchen geben davon Zeugnis. Die anderen Gläubigen wurden um die Kirchen herum beigesetzt. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Friedhöfe an die Ränder der Städte verlegt. Friedhöfe gehören als Orte der Erinnerung und der Trauer zum Leben.

„Im Falle meines Todes...“, so beginnt manches Testament, in dem der letzte Wille niedergelegt wird. Im Trauerfall sind die ersten Ansprechpartner der Arzt, der den Totenschein ausstellt, und der Bestatter, der sich um alles rund um die Bestattung kümmert. Er informiert auch das zuständige Pfarramt. Mit dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin vereinbaren Sie ein Treffen, um Ihnen in dieser schweren Situation beizustehen und mit Ihnen die Trauerfeier zu besprechen.

Informieren Sie sich, was im Trauerfall zu tun ist:  http://www.bayern-evangelisch.de/www/glauben/bestattung.php

Trost und seelsorgerische Hilfe finden Sie auch im Trauernetz:  http://www.trauernetz.de

Weitere Informationen, Texte, Gebete und Hilfen zur Begleitung Sterbender und zur Bestattung finden Sie in Ihrem Evangelischen Gesangbuch auf Seite 1427 oder in der Handreichung der Evang.-Luth. Kirche in Deutschland "Du bist mir täglich nahe". (Von diesem Heft können Sie gerne kostenlos ein Exemplar im Dekanat bekommen.)