Konfirmation

„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“ (Psalm 18,30).

Woran glaube ich? Was ist mir wichtig? Wie will ich leben? Das sind Fragen, mit denen Jugendliche sich häufig beschäftigen - und es sind Fragen, bei deren Beantwortung der christliche Glaube eine Hilfe sein kann. Der Konfirmandenunterricht beginnt in der Regel etwa mit etwa 13 Jahren. Wo es einen Präparandenunterricht gibt, beginnt dieser in der Regel ein Jahre vorher.

Der Name Konfirmation leitet sich von lateinisch confirmare für „befestigen“ ab. Es ist ein kirchliches Fest für 13- bis 15-jährige Jugendliche, die das Taufversprechen der Eltern und Paten am Taufstein nun selbst sagen und verantworten wollen. Dazu gehört das Kennenlernen von Grundinformationen der christlichen Lehre. Die Konfirmationsfeier lag früher in dem Alter, in dem die Jugendlichen ihre Schulzeit abgeschlossen und die Lehre zu einem Beruf begonnen haben.

Im Konfirmandenunterricht geht es um Kennenlernen christlicher Inhalte und der eigenen Kirchengemeinde und um das Miteinander in der Gemeinschaft.

Häufig gestellte Fragen:

Wir sind nicht in der Kirche. Kann unser Kind konfirmiert werden?
Ja, die Konfirmation ist möglich. Wenn das Kind nicht getauft ist, so wird es spätestens am Ende des Konfirmandenkurses getauft.

Muss mein Kind konfirmiert werden oder reicht die Taufe?
Zur Kirchenmitgliedschaft reicht zwar die Taufe. Aber zusammen mit vielen Freunden in der Konfirmationsgruppe den christlichen Glauben verstehen zu lernen, ist sehr bereichernd. Wer dann das Patenamt übernehmen will muss aber konfirmiert sein.

Mein Kind ist nicht getauft. Kann es konfirmiert werden?
Ihr Kind kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Konfirmation ist die Bestätigung der Taufe. Wenn das Kind nicht getauft ist, so wird es im Lauf der Konfirmandenzeit getauft. Eine Bestätigung der Taufe, also die Konfirmation, ist dann eigentlich nicht mehr notwendig, da das Kind ja schon selber „Ja“ zur Taufe gesagt hat. In der Praxis gehört aber die Konfirmation mit dazu.

Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?
Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen oder als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen.

Endet das Patenamt mit der Konfirmation?
Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil der oder die Jugendliche dann religionsmündig ist. Aber es ist schön, wenn gute Kontakte zwischen Paten und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben!

Weitere Informationen finden Sie in Ihrem Evangelischen Gesangbuch auf Seite 1395 und unter  http://www.konfiweb.de