Herzlich willkommen

im schönen Dekanat Hersbruck! Hier gibt es vieles zu entdecken:

  • Lebendige Gemeinden,
  • alte, wertvolle, schöne Kirchen und sehenswerte neue Kirchen,
  • reichhaltiges kirchenmusikalisches Leben von klassischer Kirchenmusik über starke Posaunenchöre bis zu Gospelmusik und vielen Bands,
  • einen wunderschönen Teil der Schöpfung: Die fränkische Alb ist der schönste Teil mindestens von Franken,
  • eine aktive Diakonie,
  • eine rege Jugend
  • und vieles andere ...

Schauen Sie sich gerne um! Und, wie gesagt: Herzlich willkommen hier im Internet und real in unseren Gemeinden!



 

Das Jahr 2022 war für den Dekanatsausschuss von zwei großen konzeptionellen Überlegungen geprägt. Zum einen musste angesichts zurückgehender Pfarrer/innen die zukünftige Stellenverteilung neu gedacht und festgesetzt werden. Ein Ergebnis davon ist zum Beispiel die Pfarreibildung in drei Regionen unseres Dekanatsbezirkes.

Damit im Zusammenhang steht die Frage nach dem zukünftigen Bedarf an Dienstwohnungen für Pfarrer/innen. Eine neue Rahmenrichtlinie der Landeskirche sieht hier eine Bedarfsprognose für in 20 Jahren vor, nicht zuletzt um die finanziellen Bedarfe für Instandsetzungsmaßnahmen heute schon abschätzen zu können.

In den kommenden 10 bis 15 Jahren wird sich aber auch die Zahl der diensthabenden Pfarrer/innen womöglich bayernweit halbieren. Dies lässt sich aus den aktuellen Zahlen der Studierenden und Vikare im Gegenüber zu den absehbaren Ruheständler/innen der kommenden Jahre klar berechnen. Weniger Pfarrer/innen bedeutet aber auch einen geringeren Bedarf an Dienstwohnungen für diese Berufsgruppe.

Der Dekanatsausschuss hat sich in mehreren Sitzungen am Ende mehrheitlich dafür ausgesprochen neun von derzeit 25 Dienstimmobilien in unserem Dekanatsbezirk zukünftig nicht mehr als Dienstwohnung vorzuhalten. Leitend war die Frage: Wo sollen zukünftig in unserem Dekanat Pfarrer/innen wohnen (müssen)? Mit dieser verbunden war ein Abwägen komplexer Fragestellungen zu den einzelnen Immobilien: Regionale kirchliche Verortung und Wege –Infrastrukturanbindung –Staatliche Baulast –Zustand der Immobilie –vermutete Instandsetzungskosten –Geschichte der Instandsetzungsmaßnahmen –Ensemble oder freistehend –Denkmalschutz –verkäuflich –andere Nutzung denkbar –bewohnt/nicht bewohnt –schön –Trennung von Privat und Dienst – faire Verteilung von Dienstimmobilien in der Fläche, u.a. (weitere Infos hier)

In der Abwägung des Dekanatsausschusses (Stand Januar 2023) werden zum Beispiel in der zu bildenden Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal die Pfarrdienstimmobilien Altensittenbach und Johanneskirche mit dem nächsten Stellenwechsel künftig als Dienstwohnung aufgegeben. Bei Stellenwechsel würde dann für einen Nachfolger auf  der 2. Pfarrstelle eine Dienstwohnung angemietet werden. Bezuschusst mit 75% der Kaltmiete durch die Landeskirche.
Für den Dekanatsausschuss überwogen in dieser Pfarrei mehrheitlich die Argumente wie „Nähe zum Pfarramt“, „Ensemblesituation/Nähe zum Gemeindehaus“ und „bessere Weiterverwendungsmöglichkeit“ um sich für das Pfarrhaus 1 bei der Stadtkirche/Pfarramt und gegen das Pfarrhaus an der Johanneskirche zu entscheiden. Kirchensittenbach sichert die Präsenz in der Fläche, das Pfarrhaus 3 ist mit Dekanat und Pfarramt im EG als Dienstwohnung gesetzt. So die im Dekanatsauschuss mehrheitlich vertretene Meinung.

Die Aufgabe als Dienstwohnung bedeutet letztlich die Entbindung einer Pfarrstelle von der Residenzpflicht in einer bestimmten Wohnung. Diese Pflicht gilt aber auch nur für die Berufsgruppe der ordinierten Pfarrer/innen, weil das Wohnen in einem Pfarrhaus Teil ihrer Besoldung ist. Andere kirchlichen Berufsgruppen wie Diakone oder Kantoren u.a. müssen nicht in Pfarrdienstwohnungen einziehen, selbst wenn sie eine Pfarrstelle übertragen bekommen (berufsgruppenübergreifender Einsatz).

Die Entbindung einer Immobilie von einer Pfarrstelle kann deshalb durchaus auch zu einer besseren und wirtschaftlicheren Nutzung eines Pfarrhauses führen. Unter Umständen könnte sogar eine solche Immobilie von einem Pfarrstelleninhaber auch angemietet werden. Verschiedene Möglichkeiten werden bereits ausprobiert. In Hartmannshof wird die die Dienstwohnung vermietet, in Eschenbach wird ein Haus für dekanatsweite Dienste eingerichtet (Projekt auf 5 Jahre, gefördert durch die Landeskirche), in Lauf plant man die Weiternutzung des Pfarrhauses an der Christuskirche als Treffpunkt und Arbeitsplatz für Jugendreferentin, Pfarrstelleninhaber/in und Kantorin.

Tatsache ist, dass diese Konzeptentwicklung und die Aufgabe von Dienstwohnungen auch dem Dekanatsausschuss nicht leicht fällt, weil es doch schmerzlich deutlich macht, dass sich bisherige Selbstverständlichkeiten in unseren Gemeinden dramatisch verändern werden in den kommenden Jahren. Wir alle hätten es gerne anders und wünschten uns in jedem Pfarrhaus Licht. Doch der Realität können wir uns als Kirche nicht verschließen, sondern müssen umso gewissenhafter mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen an Personal und Kirchensteuermitteln ordentlich haushalten. Wohlwissend und darauf vertrauend, dass dort, wo der Herr nicht das Haus baut, umsonst arbeiten, die daran bauen. Bitten und beten wir um seine Geistesgegenwart in allen laufenden und kommenden Veränderungsprozessen.





Viktor Ambrusits neuer Prädikant im Dekanat

Der Altensittenbacher Jugendreferent Viktor Ambrusits hat die Weiterbildung zum Prädikanten der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern absolviert und alle Prüfungen bestanden. Aus diesem Anlass hat ihn Dekan Tobias Schäfer im Gottesdienst zum 3. Advent in der Thomaskirche Altensittenbach eingesegnet. Der Dekan hat seiner Ansprache Verse aus dem Buch des Propheten Jesaja zugrunde gelegt. „Der Geist der HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN“. Es ist die Hauptaufgabe eines Prädikanten, diese gute Botschaft weiterzusagen. Als Prädikant wird er auch beauftragt für die Sakramentsverwaltung. 

 

Auf dem Bild ist Viktor Ambrusits (Mitte) mit Dekan Tobias Schäfer (links) und Pfarrer Gerhard Metzger (rechts) zu sehen.

 

Foto: Thomas Geiger



Landesstellenplanung - Hersbrucker Zeitung



Stadtkirche Hersbruck - Posaunenchorleiter gesucht

 

Über ein Vierteljahrhundert hat Matze Brunner den Chor geleitet!

Das bedeutet: tolle Leute, tolle MusikerInnen, tolle Stimmung bei Proben und Konzerten! Sonst hätte er wohl nicht so lange ausgehalten! ;-)

Wer hat Lust oder kennt wen, der Lust hat mit dem Posaunenchor in die Zukunft zu gehen?





Krieg in der Ukraine - Not lindern helfen

Die Bilder aus der Ukraine lassen uns erschrecken. Hilferufe der Christinnen und Christen erreichen unsere Gemeinden. Vertreter aller Konfessionen mahnen zum Frieden und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch. Gemeinsam sind wir aufgerufen für unsere Schwestern und Brüder in ihrer Not zu beten und für ein Ende von Krieg und Gewalt.

Einige Kirchengemeinden in unserem Dekanatsbezirk engagieren sich zusätzlich auch aktiv bei Sammlungen und Spendenaktionen.
Infos dazu finden Sie auf deren Homepages. Eine Übersicht unserer Gemeinden finden Sie  hier.

Besonders erwähnenswert:

 Tafel in Winnyzja - Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lauf

 Hilfstransport - Evang. Dekanatsjugend

 Informationen des Diakonisches Werks Altdorf-Hersbruck-Neumarkt

 

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unterstützt über das  Diakonische Werk in Bayern die Deutsche Evang.-Luth. Kirche in der Ukraine, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn und die Evangelische Kirche AB in Polen bei der Versorgung von Geflüchteten im Land und in den benachbarten Ländern. Auch in Bayern werden wir gemeinsam mit der Diakonie an der Seite der Geflüchteten sein.
Für diese Hilfe wurde ein spezielles Konto bei der ELKB eingerichtet:

Landeskirchenkasse der ELKB
Evangelische Bank eG

IBAN DE57 5206 0410 0001 0101 07

Stichwort „Ukraine – SN00-0005“

 

Wichtige Links:

 Ukraine-Hilfe Nürnberger Land

 Ukraine- und Corona Freiwilligendatenbank - Nürnberger Land

 Spendenaktionen und Aufnahmen von Geflüchteten: Übersicht für das Nürnberger Land

 



Onlinekatalog der Religionspädagogischen Medienstelle

 

Sie unterrichten Religion und suchen neue Materialien?
Sie leiten ein Kindergottesdienstteam und suchen neue Ideen?
Sie planen in Ihren KiTas einen Themenkreis zum Kirchenjahr und wollen ein Bodenbild gestalten?
Sie bereiten einen Abend für Ihren Hauskreis vor und wollen ein Thema besonders anschaulich gestalten?

Die Religionspädagogische Medienstelle unter der Leitung von Frau Margarethe Gawor möchte Sie dabei unterstützen.

Jetzt ganz neu mit  einem eOPAC-Katalog.
Online ausleihen ist zwar noch nicht möglich, aber wir arbeiten daran.

In jedem Fall können Sie jetzt schon bequem von zu Hause Stöbern.
Und natürlich auch weiterhin vor Ort am Nikolaus-Selnecker-Platz 4 in Hersbruck.
Schauen Sie doch mal vorbei!



» Ich überlege eigentlich schon lange, wieder einzutreten.
Und jetzt gibt es einen Anlass… «

Vielleicht ist das bei Ihnen auch so – Sie möchten kirchlich heiraten oder werden Patin.
Oder aber Sie möchten einfach dazugehören zur evangelischen Kirche.
Es gibt vile gute Gründe für den Eintritt und diese sind so individuell wie die Menschen, die diesen Schritt tun.

 http://www.zurueckzurkirche.de/



Orgel-Kaleidoskop 2021

30 Kirchenorgeln aus dem Dekanatsbezirk Hersbruck

im Jahr der Orgel 2021 zum Klingen gebracht

durch Dekanatskantorin Heidi Brettschneider

hier gehts zu den Orgelklängen



Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Montag, 30. Januar 2023:
Losungstext:
Der HERR, unser Gott, hat uns behütet auf dem ganzen Wege, den wir gegangen sind.
Josua 24,17
Lehrtext:
Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Matthäus 28,20