Herzlich willkommen

im schönen Dekanat Hersbruck! Hier gibt es vieles zu entdecken:

  • Lebendige Gemeinden,
  • alte, wertvolle, schöne Kirchen und sehenswerte neue Kirchen,
  • reichhaltiges kirchenmusikalisches Leben von klassischer Kirchenmusik über starke Posaunenchöre bis zu Gospelmusik und vielen Bands,
  • einen wunderschönen Teil der Schöpfung: Die fränkische Alb ist der schönste Teil mindestens von Franken,
  • eine aktive Diakonie,
  • eine rege Jugend
  • und vieles andere ...

Schauen Sie sich gerne um! Und, wie gesagt: Herzlich willkommen hier im Internet und real in unseren Gemeinden!


Ökumenisches Festtagsläuten

Eigentlich haben wir keinen Grund zum Feiern in diesen Tagen und wir dürfen uns auch nicht zum gemeinsamen Gottesdienst treffen.

Aber die christlichen Fest- und Feiertage wurden ja nicht abgeschafft, wir gestalten sie dieses Jahr nur anders als gewohnt.
Viele Menschen entdecken in diesen Tagen das persönliche Gebet oder das Feiern von Hausgottesdiensten im familiären Rahmen ganz neu als eine Möglichkeit zum Gottesdienst in Zeiten von Ausgangsperren und Versammlungsverbot.
Das Gebetsläuten zu verschiedenen Uhrzeiten lädt Sie jeden Tag zum Innehalten und zum Sprechen eines Gebets ein.

Wir wollen aber in diesen schlimmen Tagen auch ganz bewusst als evangelische und katholische Kirche im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Hersbruck und im Kath. Seelsorgebereich Pegnitztal ein besonderes und hörbares ökumenisches Zeichen der Hoffnung setzen!

Jeden Sonn- und Feiertag* sollen alle evangelischen und katholischen Kirchenglocken um 9.00 Uhr fünf Minuten lang erklingen und daran erinnern,...

dass wir eigentlich an diesen Tagen als Christinnen und Christen gemeinsam Gottesdienst feiern würden,

dass wir eigentlich an diesen Tagen Gemeinschaft am Tisch des Herrn haben würden,

dass uns aber nichts trennen kann von der Liebe Gottes und wir deshalb Hoffnung haben dürfen für uns und für diese Welt - trotzdem!

*Gründonnerstag 19.00 Uhr; Krafreitag und Karfreitag schweigen die Glocken

 

Wir laden Sie ein beim Hören der Glocken innezuhalten, sich Zeit für ein persönliches Gebet und ein Vaterunser zu nehmen und dafür zu beten, dass wir hier, in Deutschland und in aller Welt die Pandemie des Corona-Virus baldmöglichst in den Griff bekommen, um auch bald wieder in sichtbarer Gemeinschaft Gottesdienste feiern zu können.

 Hier oder im Evangelischen Gesangbuch finden Sie ab der Nummer 718 (S. 1213) ein vielfältiges Angebot an Formen und Texten für Andachten und geistliches Innehalten. 


Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona

Das Coronavirus schränkt immer mehr das Leben ein, wie wir es gewohnt sind. Natürlich ist Kirche davon nicht ausgenommen.  Hier finden Sie auf der Homepage der EKD (Evangelische Kirche Deutschland) einige Alternativen, wie der Glaube auch ohne Ansteckungsgefahr gelebt werden kann.


Mit dem Sonntagsblatt durch die Krise

Als Ersatz für die vielen ausgefallenen Gottesdienstversammlungen und Veranstaltungen können bisherige Nichtleser jetzt das Sonntagsblatt für einige Wochen kostenfrei beziehen.

Jede Ausgabe enthält unter anderem eine Auslegung des sonntäglichen Predigttextes, Liedvorschläge und Gebete und damit elementare Bestandteile eines Gottesdienstes für zu Hause.

Das kostenfreie Abo reicht über die Osterfeiertage, endet automatisch und kann bestellt werden unter:

 vertrieb@epv.de oder per Telefon: 089-12172-0 oder im Sonntagsblatt-Shop:

 https://shop.sonntagsblatt.de/sonntagsblatt-zum-kennenlernen.html


Aktuelles aus Dekanat und Kirche


Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Gemeindeglieder unserer Evang.-Luth. Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Hersbruck,

die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bedeuten für uns als Kirche und Gemeinden, dass wir schmerzliche Entscheidungen treffen müssen.
Gerade die Passions- und Osterzeit wird für uns mehr als deutlich werden lassen, wie sehr wir es gewohnt sind unseren Glauben gemeinsam zu feiern und zu leben.

Gleichzeitig entwickeln sich gerade in diesen Tagen schon viele neue Formate und neue Ideen, mit denen wir geistliche Gemeinschaft ohne körperliche Nähe leben und gestalten wollen.
Auf den Homepages Ihrer Kirchengemeinden können Sie sich über die örtlichen Aktionen Ideen informieren.
Lassen Sie sich überraschen!

Gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen und Ideen entgegen! Was brauchen und erwarten Sie gerade jetzt von Ihrer Kirche?
Melden Sie sich bitte in Ihrem Pfarramt vor Ort oder im Dekanatsbüro ( dekanat.hersbruck@elkb.de)!

 

Als Rahmen für das kirchliche Leben im DB Hersbruck gilt ab sofort: 

Kirchliche Veranstaltung jedweder Art (Gottesdienste, Taufen, Konfirmation, Gruppen und Kreise, Chöre,…) sind bis einschließlich 19.04.2020 abzusagen

Bestattungen können nach derzeitigem Stand und nach Absprache mit dem Gesundheits- und Ordnungsamt Nürnberger Land unter folgenden Bedingungen stattfinden:

Bei Todesfällen soll mit den Angehörigen geklärt werden, ob eine Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt (nach dem Katastrophenfall) grundsätzlich möglich ist.

Sollte dies aus nachvollziehbaren Gründen nicht möglich sein, kann eine Trauerfeier, bzw. Bestattung/Urnenbeisetzung trotz Veranstaltungsverbotes durchgeführt werden, wenn

… diese Feier nur im Außenbereich stattfindet

… nur der engste Familienkreis dazu eingeladen ist

… über den Todesfall und den Vollzug der Bestattung öffentlich (Zeitung) im Nachhinein informiert wird
oder Vorab ohne Nennung von Zeit und Ort und dem Hinweis „im engsten Familienkreis“ 

Pfarrämter bleiben besetzt.
Publikumsverkehr ist aber grundsätzlich nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung (oder im äußersten Notfall, evtl. Kontakt durchs Fenster) möglich.

Seelsorge und Besuche
Besuche (z.B. Geburtstage, Jubiläen) sind ausgesetzt.
Das persönliche seelsorgerliche Gespräch, bzw. Begleitung im seelischen Ernstfall ist natürlich auch weiterhin möglich!
Nach vorheriger telefonischer Absprache könnte ggf. auch ein Hausbesuch/Aussegnung unter entsprechenden Schutzmaßnahmen für alle Beteiligten und im familiären Rahmen vereinbart werden. 

Für KiTas gelten die staatlichen Richtlinien und Regelungen.

Diese Leitlinien gelten bis zur entsprechenden Entwarnung von politischer Seite. 

Wir freuen uns alle schon jetzt auf die ersten Gottesdienste in unseren Kirchen nach der Ausnahmesituation!
Bis dahin: Bleiben Sie behütet und gesegnet!

Dekan Tobias Schäfer


Kanzelabkündigung für Sonntag 15. März 2020

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit” (2.Timotheus 1,7).

Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?

Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?

Sie haben es vermutlich in der Presse gelesen: wir haben die konstituierende Tagung der neuen Landessynode vom 22.-26. März in Bayreuth schweren Herzens bis auf Weiteres verschoben. Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Corona- Virus.

Auch andere kirchliche Veranstaltungen und große Gottesdienste müssen abgesagt werden. Auch bei Ihnen in den Gemeinden werden die damit verbundenen schwierigen Abwägungen zu treffen sein. Auch in unserem persönlichen Verhalten brauchen wir die Kraft, Liebe und Besonnenheit, von der Paulus spricht.

Die Liebe drängt nach der Umarmung oder zumindest dem Handschlag. Die Besonnenheit lässt uns das freundliche Zunicken vorziehen – oder auch den Stups mit dem Ellenbogen als neue Form der Begrüßung.

Die Liebe zeigt uns aber ganz bestimmt den richtigen Weg. Die Liebe sagt: Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.

Wenn wir jetzt unerwartet mehr Zeit haben durch abgesagte Veranstaltungen oder weil wir zuhause bleiben müssen, dann können wir sie nutzen für Besinnung, Gebet, Psalmenmeditation, Auftanken und Gemeinschaft mit lieben Menschen.

Wir denken an die Menschen, die gesundheitlich mit den Folgen des Virus kämpfen. Wir denken auch an die Menschen, die spürbar unter den wirtschaftlichen Konsequenzen Virus zu leiden haben. Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Geschäftsleute bangen um das wirtschaftliche Überleben.

Für sie alle und für uns selbst wollen wir beten: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren: Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.

Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Landesbischof



Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 31. März 2020:
Losungstext:
Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.
Sacharja 6,15
Lehrtext:
Durch Jesus Christus werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.
Epheser 2,22