Am Freitag, 17. Juli traf sich die Dekanatssynode zu ihrer Sommersynode in der Hersbrucker Stadtkirche. Nach einer Andacht der geschäftsführenden Vorständin der Diakonie NAH, Dr. Elke Kaufmann, wechselte die Synode in das Selneckerhaus zum „Speed-Dating“ mit Mitarbeitenden unterschiedlicher Fach- und Beratungsstellen der Diakonie NAH. In Kleingruppen ging es von Angebot zu Angebot. Jede Stelle hatte 5 Minuten, um sich und ihr Angebot anhand einer konkreten Alltagssituation vorzustellen. So erfuhren die Synodalen in einer guten Stunde sehr viel über das Angebot der Diakonie in unserem Dekanat. Elterntalk, Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit, Betreuungsverein, Ambulant Unterstütztes Wohnen, Beratungsstelle für seelische Gesundheit oder der Ökumenische Verein für Flüchtlinge sowie noch einige andere Stellen waren zu besuchen. auf diese Weise konnten sich die Synodalen in aller Kürze mit Infos aus erster Hand versorgen und als Multiplikatoren dies in Ihre Gemeinden weitertragen.
Nach einem kleinen Imbiss ging es zurück in die Stadtkirche zum Geschäftsbericht des Dekans: Dekan Tobias Schäfer freute sich, dass die Fundraising-Stelle im Bereich NAH mit Sandra Niss neu besetzt werden konnte; Pfr.i.P. Dr. Christian Friedrich in der Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal seinen Dienst angetreten hat; Pfr. Dr. Christian Kamleiter auf der Pfarrstelle Hammerbachtal II Installiert wurde und dass derzeit nach langer Krankheit die Wiedereingliederung von Pfarrerin Antonia Janßen läuft und sie ab Oktober wieder voll auf der Pfarrstelle Hammerbachtal I zur Verfügung steht.
Ab August ist die KITA-Trägergemeinschaft nicht mehr der Verwaltungsstelle zugeordnet, sondern direkt im Dekanat angesiedelt. Dadurch kommen zum 01.08.2026 Michaela Pohl (Geschäftsführerin), Susanne Bauer (Assistenz der Geschäftsführung) und zum 15.08.2026 Vanessa Konnerth (Sekretariat) zum Team im Dekanat dazu. Dienstsitz bleibt aber das Haus der dekanatsweiten Dienste in Eschenbach.
Verabschiedet wurde am 28. Juni 2026 Diakon Friedrich Rößner, Neunkirchen am Sand, er geht in den Ruhestand. Am Samstag, 12. September 2026 wird um 18.00 Uhr in der Christuskirche Lauf Pfrin i.P. Margitta Dümmler, Lauf IV, verabschiedet, sie geht als Assistentin im Fach Systematische Theologie an die Augustana Hochschule. Ebenfalls im September geht Vikarin Anne Richter, Lauf.
Zu den Vakanzen im Dekanatsbezirk gibt es auch erfreuliches: Für die Stelle Artelshofen-Vorra-Alfalter endet die lange Vakanz am 30. August 2026. Hier gibt es einen Beschluss zur Pfarreibildung und die Besetzung der Stelle mit je 0,5 VZÄ mit Diakonin Anja Gebhard und Pfrin. Ute Böhne. Der Festgottesdienst zur Pfarreigründung und Installation wird am Sonntag, 27. September 2026, um 14.30 Uhr in Velden gefeiert.
Für die Pfarrstelle Neunkirchen am Sand übernimmt ab sofort Pfr. Jonas Moßdorf aus St. Helena (DB Gräfenberg) die Vakanzvertretung, ab 1. Oktober 2026 sogar mit einem Stellenanteil von 0,25 VZÄ, befristet bis zur Wiederbesetzung der Stelle (01. April 2027). Die 0,5 Stelle Lauf IV, ab 1. Oktober 2026, ist ab September ausgeschrieben, die Besetzung zum 01. April 2027 möglich. Die ganze Stelle Dekanatsjugend Hersbruck ist in Erinnerung und könnte sofort besetzt werden.
Des Weiteren wurde über die erfolgreiche Aktion „Einfach Heiraten“ berichtet (siehe Webseite) und zu dem dekanatsweiten Reformationsgottesdienst am 31. Oktober um 18.00 Uhr in der Marienkirche Velden eingeladen.
In Sachen Regionalgemeinden plant der Dekanatsausschuss am 20. November 2026 - kurz vor der Herbsttagung der Landessynode – mit den dann vorliegenden Informationen zu den möglichen Rahmenbedingungen von Regionalgemeinden - einen ersten konkreten Vorschlag zu erarbeiten. Dieser soll dann mit den Ergebnissen der Landessynode abgeglichen und der Dekanatssynode am 27. November 2026 vorgestellt werden.
Ansonsten gab es noch Informationen aus dem Erwachsenbildungswerk NAH, zur Regionalen Gebäudekonzeption, zum Fortgang der Fusion der drei Dekanate NAH.
Die Umstellung von der kameralen auf die doppische Buchführung zum 01. Januar 2027 fordert alle verfügbaren Kräfte in der EvVG und in den Pfarrämtern. Hier sprach Dekan Schäfer seinen Dank an alle Beteiligte in der Verwaltungsstelle und insbesondere dem Pfarramtssekretärinnen für die Anstrengungen der Umsetzung dieser Extra-Aufgabe aus. Der Dekanatsausschuss stellt zur Unterstützung der Doppik-Einführung aus Mitteln der Ergänzungsumlage die Finanzierung einer zusätzlichen
Wochenarbeitsstunde für eine/n Pfarramtssekretär*in pro Pfarramt für zunächst zwölf Monate ab dem 01.10.2026 in Aussicht. Voraussetzung sind jeweils ein entsprechender Kirchenvorstandsbeschluss, die Bereitschaft der betreffenden Person sowie die Begleitung durch die pfarramtsführende Person.
Mit einer Gratulation an das Golddorf Oberkrumbach für die großartige Teamleistung über vier Jahre und einem gemeinsamen Lied endete die Synode.
