Die Dreifaltigkeitskirche Osternohe, eine der ältesten und schönsten evangelischen Sakralbauten der Hersbrucker Alb, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die 1471 mit einer Legende beginnt - und bis heute lebendig geblieben ist - Die Legende der 14 Lichter.
Der Sage nach sahen der Schlossherr und die Dorfbewohner Nacht für Nacht etwas Seltsames: An einer Hügelkuppe - dem sogenannten Gäns Pühel- flammten 14 Lichter auf, kreisförmig angeordnet, in der Mitte ein fünfzehntes, besonders helles Licht. Der Ritter Hans von Egloffstein, damaliger Amtmann, ließ sich schließlich überzeugen: 1471 wurde an genau dieser Stelle die erste Holzkapelle errichtet - zu Ehren der Vierzehn Heiligen Nothelfer. Bereits nach wenigen Jahrzehnten, also zum Ende des 15. Jahrhunderts, wich die Kapelle am selben Ort der noch heute bestehenden gemauerten Kirche.
Im Mittelpunkt der Kirche steht ein spätgotischer Flügelaltar aus der Nürnberger Schule - entstanden um 1480 und damit so alt wie die Kirche selbst. Er zählt zu den bedeutendsten gotischen Altären im Landkreis Nürnberger Land.
Herausgeber: Ev.-Luth. Kirchengemeinde Osternohe
An der Osternohe 16
91220 Schnaittach
pfarramt.osternohe (at) elkb.de
Ein besonderer Dank: Grundlage für die Erstellung dieses Kirchenführers waren die Arbeiten von Peter P. Kraus (Buchempfehlung auf der Innenseite), sowie von Beatrice Kappler und Dekan Martin Voß, die 1998 einen Kirchenführer zur Osternoher Dorfkirche verfassten.
www.christuskirche-schnaittach.de/dreifaltigkeitskirche
Gestaltung und Bild: Jan Taufer, sofern nicht anders gekennzeichnet
Der Kirchenführer zum Download:
